4. November 2015

Sommerlager 2015

Category: Fahrten und Lager,Stamm — BuzzDee @ 22:07

unsere Fahrt vom 02.07. bis 12.07.2015

Am Donnerstag den 2.Juli um 8 Uhr morgens war die Abfahrt der Nachhut nach Bodman am Bodensee. 450km weiter kamen die drei Fahrzeuge nach und nach am Zeltplatz mitten im Wald an. Der Vortrupp, bestehend aus der Roverfahrt, hatte schon mehrere Zelte aufgebaut. Nachdem alle eingetroffen waren, wurden die restlichen Zelte aufgebaut. Dann durfte der See getestet, ausgiebig gebadet und geschwommen werden. Für das Abendessen suchten sich Kochteams, damit jeder mal kochen durfte, der wollte. Abends versammelte sich alles, wie es sich bei Pfadfindern gehört, am Lagerfeuer. In jener Nacht besuchte uns ein Fuchs zum ersten Mal.

Am folgenden Morgen wurden um 9 Uhr geweckt. 20 Minuten später bei der Morgenrunde wurde erstmal durchgezählt. Diesmal waren wir 24 Personen, darunter 2 Wölflinge, 5 Juffis, 5 Pfadis, 7 Rover und 5 Leiter. Nach dem Frühstück wanderten wir in den etwa 3 km entfernten Ort Bodman , zu dessen Schloss auch unsere Zeltwiese gehört. Am Sammelpunkt, der Touristeninfo, teilten wir uns auf. Der Großteil ging zum örtlichen Strandbad. Die Wanderlustigen machten sich auf zur Burgruine „Alt Bodman“. Zur Flüssigkeitsauffrischung bei 30°C kam das Bison Gehege mit Biergarten gerade recht. Der Rückweg über das Kloster der „Agnus Dei“ am Frauenberg war dann etwas leichter. Wir sind dann natürlich auch noch zum Strandbad gegangen, das hatten wir uns verdient. Nach einem Snack und ausgiebigen schwimmen, ging es zurück zum Zeltplatz.

Den Samstag durfte jeder nutzen wie er wollte. Es wurde Holz gehackt und gesägt, gechillt und gelesen. Einige spielten Spiele, andere versuchten sich an einem Natur-Kühlschrank, leider mit weniger Erfolg. Auch eine Duschkabine wurde gebaut. Das Schwimmen im See kam auch nicht zu kurz. Zum Abendessen gab es Hamburger frisch vom neuen Grill.
Am nächsten Morgen mussten wir zeitig aus den Federn. Nach dem Frühstück ging es in die nahegelegene Ortskirche „St. Peter und Paul“, in der, zur Einweihung des frisch renovierten Gebäudes, ein Gottesdienst abgehalten wurde. Da durften Vertreter aus dem Erzbistum Köln nicht fehlen. Beim anschließenden Fest vor der Kirche konnten wir uns für den Rückweg stärken, der wieder an Bodenseeufer und Apfelplantagen entlang lief. Der Nachmittag galt der Ruhe und der Planung für die nächsten Tage.

Somit fuhren wir alle zusammen am nächsten Tag nach Konstanz. Nach einem guten Fußmarsch vom Parkplatz in die Altstadt trennten sich unsere Wege. Es durfte in Gruppen die Stadt erkundet werden. Manche nutzten die Zeit um im nahegelegenen Park Schlaf nachzuholen, andere shoppten durch Outdoor- oder Souvenirläden, passierten die Grenze zur Schweiz, besuchten den Dom und aßen Eis. Um 14 Uhr versammelten wir uns alle wieder neben dem Dom. Nach kurzer Absprache machten 24 Kölner Pfadfinder das Sealife von Konstanz unsicher. Gegen 17 Uhr marschierten wir wieder zu den Autos und fuhren zurück zum Lager. Am abendlichen Lagerfeuer wurde das erlebte besprochen.
Als weiteren Punkt hatten wir den Wild- und Freizeitpark Allensbach in der Planung. Wir durchwanderten den Park vorbei an Rot- und Dammwild, Wisenten und sogar Braunbären. Mit einem kleinen Zug kamen wir auch an Wildschweinen vorbei. Die Kinder hatten riesen Spaß auf Rutschen, Schaukeln und Fahrgeschäften. Leider war die Greifvogelflugschau auf Grund der sommerlichen Hitze stark verkürzt. Für uns gab es im Lager das abkühlende Bad im See.

Am Mittwoch machten wir einen Ausflug zum Rheinfall von Schaffhausen. Ein beeindruckendes Schauspiel wo sich der uns Kölnern bekannte Vater Rhein über die Klippen stürzt. Selbstverständlich fuhren wir auch mit einem Boot schön nah ran. Abends gab es ein internationales Bergfest. Wir, die Siedler der Kurfürstlichen Zeltwiese, feierten zusammen mit einer Pfadi-Gruppe aus Mönchengladbach und einer 30 köpfigen Gruppe der Scouts et Guides de France aus Versailles. Es wurden Spiele gespielt, zusammen gegrillt und anschließend am Lagerfeuer gab es einige Darbietungen. Zudem wurde neben bekannten Liedern auch einige französische Töne gesungen.

Da der Bodensee auch bekannt für seine Zeppelinwerft ist, fuhren einige Interessierte nach Friedrichshafen und besuchten das Zeppelinmuseum und das Dorniermuseum um mehr über die Geschichte der Luftschiffe zu erfahren.

Nach gut einer Woche ohne Dusche erfüllten wir uns den Wunsch danach und fuhren am Freitag nach Überlingen zur Bodensee-Therme. Dort konnten wir rutschen, springen, entspannen und natürlich duschen.

Der Samstag stand dann im Zeichen des Packens. Bis auf zwei Jurten und das Küchenzelt wurden alle weiteren Zelte abgebaut. An unserem letzten Abend machten wir noch ein besonders stattliches Lagerfeuer. An diesem Abend besuchte uns auch der Fuchs zum letzen mal, denn am nächsten morgen fuhren wir wieder nach Köln zurück.

11. Oktober 2015

Pfingsten 2015

Category: Fahrten und Lager,Stamm — Clemens @ 14:11

Pfingsten 2015 von Vorne40 Kinder, Jugendliche, Leiter, Helfer und Kurat verbrachten die Pfingsttage auf dem Stammeslager in Monschau. Hier einige Antworten auf die Frage, was besonders Spaß gemacht hat oder was besonders beeindruckend war:

       Thomas, 18 Jahre, Rover: Der Vortrupp und das Essen

Bereits am Donnerstag fuhr ein Vortrupp nach Monschau um zwei Gemeinschafts-Jurten und das Küchenzelt aufzubauen und einzurichten und Verpflegung für 40 Personen und 3 Tage einzukaufen.

Malik, 11 Jahre, Jungpfadfinder: Die Busfahrt

Die restlichen Teilnehmer und ihr Gepäck wurden am Freitag nach Schulschluss mit einem Bus zum Jugendzeltplatz Dreistegen bei Monschau gefahren.

Matthias, 14 Jahre, Pfadi: Zelten am Fluss

Dort mussten die einzelnen Stufen dann ihre Schlafzelte auf der großen Lichtung fast direkt an der Rur noch selber aufbauen, wobei die Großen den Kleinsten halfen.

Pfingsten 2015 von ObenScherin, 9 Jahre, Jungpfadfinderin: Besuch der Stadt Monschau; beim Fahnenklauspiel ins Wasser der Rur gefallen

Am Samstag stand dann der Besuch der Stadt Monschau, mit Erlebnismuseum und Modellbaumuseum auf der Tagesordnung.

Erik, 17 Jahre, Rover: Das Erlebnismuseum in Monschau und das Fahnenklauspiel

Pfingsten 2015 StufenwechselClemens, 29 Jahre, Leiter: Fahnenklauspiel

Joey, 17 Jahre, Rover: Das Fahnenklauspiel

Spielen wird bei Pfadfinderlagern immer ganz groß geschrieben. Ein besonders beliebtes Spiel ist der Fahnenklau. Dieses Mal galt es u.a. die Fahne der gegnerischen Mannschaft von einer Insel aus der Rur zu ergattern. Dass dies, wie auch ein weiteres Spiel in der Rur, für manche eine recht nasse Angelegenheit wurde, muss wohl nicht extra erwähnt werden.

Michael, 38 Jahre, Helfer, 1.Mal dabei: Sehr schöner Platz; für so viele Leute ein harmonisches Lagerleben; klasse Küchenteam

Es ist immer wieder beeindruckend, wie gut die unterschiedlichsten Kinder und Jugendlichen miteinander klar kommen, wenn man ihnen genügend Freiraum, aber auch Regeln gibt.

Frauke, 15 Jahre, Pfadi: Vieles ganz cool, aber besonders das große Gildenspiel

Die Stufe der Pfadis hatte in den Wochen vor Pfingsten selber ein Spiel entwickelt, das über die ganze Lagerzeit gespielt werden konnte. „Myths of Montjoie“ (Monschaus früherer Name) lehnt sich in seinen Spielzügen und Spielfiguren an Computerspiele an. Einzelne Gilden, bestehend aus Krieger, Waldläufer, Fee und Magier, mussten verschiedenste Aufgaben lösen und so Punkte sammeln. Schön auch hier, dass es einen guten Mix der Altersgruppen gab.

Niklas, 6 Jahre, Wölfling: Hat gerne Marshmallows am Lagerfeuer gegrillt

Abends gab es in der Feuer-Jurte natürlich immer Lagerfeuer, wo entweder Stockbrot oder auch mal Marshmallows gegrillt wurden.

Pfingsten 2015 LagerfeuerSarah, 13 Jahre, Pfadi: Die Gemeinschaft und das Essen

Ja, das Küchenteam (3 Elternteile), hat sich die größte Mühe gegeben und die Meute satt und zufrieden bekommen. Neben viel Obst und Gemüse, gab es u.a. 5kg Nudeln plus Hackfleischsauce zu kochen, oder Kaiserschmarrn aus 40 Eiern. Die 280 Fischstäbchen mit Kartoffelpüree und Spinat nicht zu vergessen. Fazit: es gab zufriedene Gesichter und keine Reste.

Nicole, 13 Jahre, Pfadi: Schwimmen und die Gemeinschaft

Fabio, 14 Jahre, Pfadi: Schwimmen war super

Am Sonntagnachmittag besuchten alle das Hallenbad von Monschau.

Pfingsten 2015 BolognesePfingsten 2015 Snackline

Franz-Josef, 48 Jahre, Kurat: Das selbstausgedachte große Gildenspiel hat mir gut gefallen. Und natürlich der Gottesdienst mit zwei weiteren Stämmen (aus Badenberg und Stollberg). Dieses „zusammen mit verschiedenen Stämmen“ – Feiern passte besonders gut zur pfingstlichen Apostelgeschichte.

Pfingsten 2015 GottesdienstUrsula, 28 Jahre, Leiterin: Die Altersgruppen haben sich sehr gut durchmischt. Wir haben viel Programm geschafft. Das selbstentwickelte große Gildenspiel war ein Highlight. Positiv aufgefallen ist, dass unsere neuen Jungleiter so aktiv waren.

Alles in Allem wieder mal ein schönes Pfingstlager, nahe an der Natur, mit guten Freunden, Lagerfeuer und dem Glauben an Gemeinschaft, Verständigung und Zusammenhalt. Vielen Dank an alle, die dies möglich gemacht haben.

Pfingsten 2015 von HintenText: Andrea Ginsberg

Fotos: Michael Goedel, Andrea Ginsberg

3. März 2015

Anmeldeformulare endlich online

Category: Allgemein,Fahrten und Lager,Stamm — Clemens @ 12:52

Aktuelle Anmeldungen für Aktionen, der Mitgliedschaftsantrag, sowie den Rüsthaus-Bestellzettel findet ihr ab sofort in unserem freigegebenen Ordner in der Dropbox:

https://www.dropbox.com/sh/z9jzphvq90v41kp/AACdPA5QxRpRq2hcHQmhRzwka?dl=0

Diesen Link findet ihr künftig auf der Download-Seite:

http://www.stammgilwell.de/?page_id=10

Viel Spaß

27. Februar 2013

Keine Flocken – Nasse Socken – Wir zelten nicht im Schnee…

Category: Fahrten und Lager — Kning @ 13:54

In jedem Jahr im Januar macht sich die Pfadfinderstufe der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) zu Ihrem Winterlager nach Neuastenberg im Sauerland auf.  Rund 350 Jungen und Mädchen zwischen 13 und 17 Jahren und deren Leiter hatten den Weg zum schneesichersten Ort in NRW gefunden.  Auch in diesem Jahr waren fünf Jungen und Mädchen und zwei Leiter aus Stammheim mit am Start. Sie erlebten das undenkbare… zum ersten Mal seit über 80 Jahren hatte das Sauerland einen schneelosen Jahreswechsel erlebt und folglich wartete auf uns statt Wintertraum und Schneedecke leider nur Nebel, Wind und Nieselregen.

Aber das sollte unserer guten Stimmung keinen Abbruch tun. Der Zeltwiese war in einem guten Zustand und eine Strohdecke hielt die Feuchtigkeit und Kälte aus unseren Jurten. Nach kurzem Kennenlernen im Subcamp „Parkplatz“ erwartete uns am Samstag ein toller Tag mit vielen Workshops: Ob Lagerzeitung, Schokofondue, Knoten flechten, Lagerspiele, Singerunden oder Lagerbauten. Für jedes Interesse war etwas dabei. Am Abend folgte das Nachtspiel, in dem sich die Jungen und Mädchen den Zutritt zum Abendkonzert erspielen mussten. Zwei Nachwuchsbands aus dem Kölner Umland liessen es ordentlich krachen und Kinder und Jugendliche rockten bis zur Mitternacht.

Am nächsten Morgen trafen wir uns nach dem Frühstück zum Gottesdienst. Wir riefen uns erneut die ansteckende Wirkung des Friedenslichts von Bethlehem ins Bewusstsein. Dann widmeten wir uns dem Abbau des Lagers und um 16:00 Uhr waren die Pfadfinder schon wieder aus Neuastenberg verschwunden.

14. Februar 2012

Pfingstlager

Category: Allgemein,Fahrten und Lager,Stamm,Termine — Patric @ 00:42
28. Juni 2011

Iron Scout 2011

Category: Fahrten und Lager,Leiter,Rover,Termine — Patric @ 08:39

http://www.ironscout.de/

30. November 2010

inhaltliches Wochenende

Category: Fahrten und Lager,Leiter,Termine — Patric @ 13:20

Die Leiter fahren weg, um sich Gedanken über das folgende Jahr zu machen.

Hike

Category: Fahrten und Lager,Stamm,Termine — Patric @ 13:15

Eine Hike beinhaltet sich das Wochenende einen Rucksack auf den Rücken zu schnallen und zu wanderen. Nachts werden wir unter mitgebrachten Planen uns niederlassen und überhaupt versuchen wir der Natur ein Stückchen näher zu kommen.

Pfingsten

Category: Fahrten und Lager,Stamm,Termine — Patric @ 13:08

Wie jedes Jahr fahren wir wieder über Pfingsten weg.
Dieses Jahr soll es uns wieder ins schöne Westernohe verschlagen.

13. November 2010

Fett Frostig

Category: Fahrten und Lager,Pfadfinder,Termine — Patric @ 16:22

Die Pfadis fahren im tiefsten Winter zelten. FETT FROSTIG eben.

Friedenslicht

Category: Fahrten und Lager,Stamm,Termine — Patric @ 16:19

Wir holen das Friedenslicht aus dem Dom ab und bringen es in die Gemeinde.

29. Juni 2010

Juffilager Nemesis 2010

Category: Fahrten und Lager,Jungpfadfinder — Clemens @ 02:17

Freitag, 25.06.2010 – Die Anreise und der Auftakt

Am Freitag trafen wir, also Ursula, Julia, Matthias, Luca, Lukas, Joey, Phillip O, Phillip M, Erik und Max um viertel vor vier an der S-Bahn in Stammheim unsere Leiter Judith und Clemens. Mit ihnen fuhren wir zum Kölner Hauptbahnhof, wo Basti schon auf uns wartete. Dort trafen wir auch die 7 Jungs und 2 Leiter vom Stamm Ommerborn (Bensberg), sowie die 2 Mädchen und 3 Jungs mit 3 Leitern vom Stamm Johannes Bosco (Rath/Heumar). Zusammen fuhren wir nach ein paar Kennenlern spielen als Bezirk „Rhein-Berg“ zum diesjährigen Kölner Diözesan-Juffilager mit dem Namen: „Nemesis, kannst du es verhindern?“ am Landschaftspark Nord in Duisburg.

Dort erreichten wir die Straßenbahnhaltestelle pünktlich um 18:53. Essen sollte es um 19 Uhr geben. Wegen der strengen Sicherheitskontrollen sollte dieses jedoch eine Stunde später stattfinden. Unsere Koffer wurden wie am Flughafen von einem Agenten mit einem Gerät an einem Band gescannt und trotz einiger Handgranaten, Messer und Sägen, die der Computer anzeigte durften wir alle die Schleuse betreten. Hier rutschten wir ein etwa 5 Meter langes Gepäckband in einem vernebelten Tunnel entlang. Danach wurden unsere Agentenausweise, die wir vorher bekommen hatten gescannt und ein Computer zeigte „Access Granted“ an, was uns den Zugang zum Metallscanner ermöglichte. Zum Glück sind auf so einem Trainingsgelände Kameras und Taschenmesser erlaubt, sonst wäre wahrscheinlich fast keiner rein gekommen. Nun wurden wir von J, der Chefin des GWRT (German World Rescue Team) empfangen. Sie erklärte uns, dass das GWRT dringend unsere Hilfe brauchte um Professor Erebos zu stoppen, der im Landschaftspark, der nur 500 Meter vom Zeltplatz weg war, seine Superwaffe „Nemesis“ baute. Wir bekamen Hefte, die die Platzregeln, die eigentlich nur aus der Bettruhe bestanden, Lieder, Karten und so weiter enthielten.

Nun durften wir zu unseren Zelten gehen. Diese hatten Marko, Andreas, Niko und Clemens schon am Donnerstag nach Duisburg gebracht und aufgebaut. Es gab eine Großjurte für die insgesamt 13 Jungs, eine Jurte für die 4 Mädchen und eine Jurte für die 10 Leiter. Simon und Marko aus vom Stamm Ostgoten (Brück) waren mit dem Auto angereist und nahmen uns in Empfang. Jetzt gab es Abendessen, Kartoffel-Lauch-Mörchen-Suppe und dann ging es auf in den Park, diesen zu erkunden.

Im Park bekamen wir die Aufgabe, diesen zu erkunden und Schilder zu suchen. An den Schildern würden am nächsten Tag Stationen sein, an denen es Aufgaben zu lösen gibt. Dazu hatten wir 90 Minuten Zeit. Die reichten kaum um jede Ecke des riesigen Geländes zu entdecken. Die besten Gruppen fanden etwa 35 der 40 Stationen.

Anschließend trafen wir uns zur Messe. Diese wurde vom Diözeankuraten Johannes Meißner gehalten. Eine Messe in kompletter Dunkelheit (bis auf die beiden Feuerstellen) war schon was Neues für uns. Danach mussten wir zügig ins Bett. Es war schon reichlich spät und wir waren sowieso müde.

Samstag, 26.06.2010 – Weltrettung Teil 1 und 2

Am Samstag standen wir um 8 auf. Um 9 Uhr gab es Frühstück und J erklärte uns, was heute zu tun sei. Wir mussten in Kleingruppen möglichst viele Aufgaben lösen um Hinweise zu bekommen, wie wir Nemesis zerstören können. Wir bekamen GPS-Geräte und Koordinaten, mit deren Hilfe wir im Landschaftspark einen Umschlag fanden, der uns Hinweise auf die ersten Stationen gab. So liefen wir also den ganzen Tag im Park herum und bastelten, knobelten und überlegten. Zwischendurch gab es an der Arena, wo am Abend davor auch die Messe war, Hot Dogs und reichlich Eistee, sowie Wasser. Bis zu 10 Stationen gab es für jede Gruppe anzulaufen. Es gab etwa 40 Gruppen. Nach einem recht anstrengenden Tag unter der heißen Sonne haben wir es geschafft genug Hinweise zu finden um Nemesis zu zerstören. Dies taten wir dann Abends an der Arena. Anschließend gab es eine tolle Party und danach noch einen entspannten Lagerfeuerabend, beziehungsweise Freizeit am Zeltplatz.

Sonntag, 27.06.2010 – Weltrettung Teil 3 und Abreise

Auch am Sonntag gab es um 9 Uhr Frühstück. Danach erklärte uns J, was nun zu tun sei um den bösen Professor Erebos zum Guten zu bekehren. Dafür mussten wir die Zutaten des „Gutmach-Serums“ erspielen und sammeln, was wir natürlich auch schafften. So wurde Erebos besiegt und wir hatten die Welt gerettet! Während wir die Welt retteten bauten die Leiter schon mal die Jurten ab, damit wir zügig nach Köln fahren konnten, schließlich wollten wir das Deutschlandspiel um 16 Uhr nicht verpassen. Auch das schafften wir. Nach der riesigen Abschlussrunde mit ca. 300 Juffis und 100 Leitern, gegen 13 Uhr brachen wir Richtung Straßenbahn auf. Nach dem Umsteigen im Duisburger Hauptbahnhof fuhren wir nach Deutz, wo wir uns von den Bensbergern und Rathern verabschiedeten und mit der S6 nach Stammheim fuhren.

Alles in allem ein tolles Lager mit viel Spaß und Unterhaltung in einem Superschönen Gelände!

Zur Offiziellen Seite des Lagers: http://nemesis.juffi.de/

5. Juni 2010

Pfingstlager 2010

Category: Fahrten und Lager,Stamm — Patric @ 15:47

„Wir hatten sehr viel Spaß, während wir einen Bannermast aufstellten und in der Jurte kokelten. Abends haben uns auch gut unterhalten, während wir ein Liedchen trällerten.“ Julia F., 13 Jahre, über unser Pfingstlager im Brexbachtal.

Wie jedes Jahr zogen wir, das sind 22 Kinder und 9 Leiter, los das lange Pfingstwochenende für ein Lager zu nutzen. Zelte, Küchenmaterial und frische Wäsche im Anschlag fuhren wir Freitagnachmittag mit dem Zug in Richtung Koblenz, denn nicht weit entfernt liegt der schöne Pfadfinderzeltplatz „Brexbachtal“. Der Zeltplatz schlängelt sich an der „Brex“ entlang, so dass wir jederzeit Zugang zu „fließend Wasser“ hatten. Die Kinder nutzen den Bach als willkommene Abkühlung von dem genialen Wetter, dass wir das ganze Wochenende über hatten.

Der Freitag wurde nach der Zugfahrt mit einer Kartoffel-Möhren-Suppe und anschließendem Singen am Lagerfeuer in unserer Super-Groß-Jurte beendet. Frisch gestärkt erkundeten wir alle gemeinsam den Zeltplatz in seiner vollen Länge, nicht ohne den ersten Kontakt mit der Brex zu machen. Die meisten Kinder trauten sich barfuß in die kalten „Fluten“. Nach dem Rückweg hatten einige noch nicht genug von dem kalten Nass und bauten Staudämme und sammelten Wasser darin, für den eigenen Swimmingpool. Die anderen entspannten in der Sonne oder bespaßten sich mit Bällen oder anderen Spielzeug. Nach der Mittagspause sammelten wir Holz für unser Lagerfeuer und für die Lagerbauten. Hacken, Sägen, Knoten! Mit dem Endergebnis eines ansehnlichen Haufen Feuerholz und einem Bannermast. Abends würde über der Feuerstelle auf unserem neuen Grillrost Fleisch und Würstchen gegrillt. Nachdem das erste Sättigungsgefühl überwunden war gab’s Marshmallows und Stockbrot. Bevor es ins Bett gehen sollte spielten wir eine Runde Fußball mit unserem leuchtenden Ball. Die Juffis (Altersstufe: 10-13 Jahre) bekamen die Aufgabe unseren Banner über Nacht zu bewachen. Die Einteilung erfolgte von den Kindern autark und klappte hervorragend, denn am nächsten Tag war das Banner noch an seinem Platz. Der Sonntag startete nach dem Frühstück mit einer großen Messe. Bis mittags war dann wieder Freilauf angesagt. Die zweite Hälfte des Tages machten wir einen Sternenlauf. Die Kinder mussten vom Lagerplatz ausgehend verschiedene Stationen anlaufen und dort Aufgaben, wie Feuermachen, Lieder dichten, Mehrbeinlauf, Raktenschießen und vieles mehr erfüllen. Einige Leiter zauberten eine hervorragende Curry-Hühnchen Reis Mahlzeit für uns. Den restlichen Abend verbrachten wir am Lagerfeuer in einer gemütlichen Runde. Für die Juffis galt es ab 11 Uhr wieder das Banner zu bewachen und sie hätten auch eine ruhige Nacht gehabt, wenn die Leiter nicht zu später Stunde noch unterwegs gewesen wären. Am Montag mussten wir leider unsere Zelte schon wieder abbrechen und alles einpacken. Mit dem Zug ging es wieder zurück nach Köln.

Alles im Allem war es ein super Lager, mit viel Spaß, Action und Erholung. Auch wenn das ein oder andere Auge am Montagnachmittag müde und erschöpft dreinschauten.