28. Juni 2011

Iron Scout 2011

Category: Fahrten und Lager,Leiter,Rover,Termine — Patric @ 08:39

http://www.ironscout.de/

18. Juni 2011

Pfingsten 2011 in Westernohe

Category: Allgemein — Patric @ 12:01

Der Tradition, Pfingsten auf Lager zu fahren, folgend reisten wir dieses Jahr nach Westernohe.

Westernohe ist für uns als Pfadfinder ein ganz besonderer Ort. Dieser Zeltplatz ist nicht irgendeiner, sondern das Bundeszentrum der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) und somit Heimat und Treffpunkt unseres Verbandes.

Auf einer Fläche von 28 Hekta, die etwa 70 Fußballfeldern entspricht haben sich auch dieses Jahr wieder einige 1000 Pfadfinder versammelt um eine schöne gemeinsame Zeit miteinander zu erleben.
Mit 28 Hekta Zeltfläche, vier Häusern, vier Waschhäusern, einer Mehrzweckhalle, einer Arena, einer Kapelle und vielem mehr ist Westernohe der größte Zeltplatz in Deutschland.

Zusätzlich wird wie jedes Jahr auch inhaltliches Programm in Form von Workshops angeboten. Eines der Schwerpunkte ist Bildung für nachhaltige Entwicklung. Passend zu unserer Jahresaktion – Our World, Our Challenge wurden den Kindern z.B. Alternativen aufgezeigt wie wir bewusster und nachhaltiger mit unserer Umwelt umgehen können und was sie persönlich dazu beitragen können.

Ein tolles Erlebnis für Groß und Klein.

Freitagabends kamen wir, nach einer 2 stündigen Busfahrt, also dort an und bauten schnell die Schlafzelte im Regen auf. Während dessen hatten die Leiter leckere Spaghetti mit Tomatensoße gekocht und wir konnten den Abend am Lagerfeuer in der Jurte ausklingen lassen.

Der nächste Tag begann mit der üblichen Morgenrunde und dem Frühstück. Im Anschluss erkundeten wir den Platz, um uns einen Überblick über den Zeltplatz und die Angebote zu verschaffen. Auf so einem großen Areal hat man sich schnell verlaufen und vor allem die Wölflinge sollen ja auch wissen wie sie wieder zurückkommen.
Wie eigentlich immer blieben einige im Rüsthaus hängen und kauften dort ein. Das Rüsthaus ist unser eigener Ausstatter und bietet quasi von der Kluft bis zum Zelt alles an. Was man eben so braucht wenn man auf Abenteuer geht um die Welt zu entdecken ;-)!

In Kleingruppen konnten wir somit im Rüsthaus stöbern und dann zurück zum Platz laufen. Nach dem Mittagessen starteten wir mit dem Stammesprogramm. Die Spiele erforderten viel Ausdauer und Ballgeschick.

Eine Runde Völkerball, Fangen im Gelände und Rübenziehen waren einige der Spiele. Nach so viel Anstrengung hatte die Meute mächtig Hunger. Frajo, der an dem Wochenende für das leibliche Wohl sorgte, hatte da schon was vorbereitet.
Das Abendessen kam direkt vom Grill und war ausgezeichnet. Davon gestärkt gingen die Wös und Juffis zum Theater, wo eine zentrale Aufführung stattfand.

Das Maskottchen der Wölflinge – „Wölfi“ sowie das Maskottchen der Juffis – „Kobold“ hatten Besuch vom Mars mitgebracht und sorgten teilweise für Verwirrung. Den ICS Mars war alles andere als normal. Spielerisch und mit viel Action erklärten die Wölflinge sowie die Juffis ihm die Welt.

Später folgten auch die älteren Pfadis zum gemeinsamen Konzert. Gut und gerne 2000 Pfadfinder aller Altersstufen gingen gemeinsam mit der Band auf der Bühne ab. Leider war der Spaß für die jüngeren schon vor dem Konzert vorbei, aber die Pfadis rockten bis zum Ende.

Der nächste Tag stand ganz im Sinne der bezirksübergreifenden Altersstufen. Sowohl die Wös, Juffis und als auch die Pfadis hatten ihr eigenes Programm mit anderen Pfadfindern in ihrem Alter.
Die Wös haben zu Beginn Schwungtuchspiele zum Kennenlernen gespielt um im Anschluss das sogenannte Chaosspiel zu spielen. Chaos passt in die Altersstufe und Chaos war das Programm, was will man mehr ;-)!
Die Wös mussten Nummern im Wald suchen, die auf Ü-Eiern standen und teilweise sehr schwer zu finden waren. In den Ü-Eiern waren Code-Wörter versteckt hinter denen eine Frage stand. Die musste schnell und richtig beantwortet werden um Würfeln zu dürfen und somit auf dem Spielbrett weiterzukommen.

Die Juffis vergnügten sich den Tag über mit Geländespielen im Wald und die Pfadis hatten eine kleine Rally zu bewältigen. Im Anschluss feierten wir alle, mit vielen anderen Pfadfindern, gemeinsam eine Pfingstmesse, dort wo am Abend vorher das Konzert stattfand. Der Messe folgte noch großes Lagerfeuer mit einer Art Talentshow. Aber wir entschlossen uns lieber den Abend mit Stockbrot am Lagerfeuer und Gesang ausklingen zu lassen.

Der nächste Tag bestand hauptsächlich darin, den eigenen Kram einzupacken. Das Zeltmaterial blieb noch stehen und musste ausnahmsweise nicht abgebaut werden. Den Clemens als unser Stammesvorstand hatte am nächsten Tag Geburtstag und feierte somit am Abend rein.

Der Bus ließ uns lange warten, denn der wollte einfach nicht kommen. Letztlich sind wir doch alle wohl auf und erschöpft zu Hause in die Betten gefallen.