27. Februar 2013

50 Jahre Stamm Gilwell – ein ganz besonderes Pfadfinderjahr

Category: Allgemein — Clemens @ 13:52

2012 – Für uns ein Jubel-Jahr. Wir jubelten über unser 50 jähriges Bestehen als Stamm. 1962 begannen wir als Pfadfinder in Höhenhaus und vor 29 Jahren zogen wir nach Stammheim. Über die Gründung und die Umzugsgründe ist mir leider wenig bekannt. Natürlich sollte man als guter Pfadfinder die Vergangenheit im Blick haben um die Zukunft gestalten zu können, dabei darf man die Gegenwart aber nicht aus den Augen verlieren.
Was ist denn in der näheren Gegenwart geschehen? Traditionell beginnt das Pfadfinderjahr für uns Leiter beim inhaltlichen Wochenende, wo wir unsere Aktionen und unsere Arbeit des letzten Jahres reflektieren und anhand dieser Reflektion planen, wie es im nächsten Jahr weiter geht. Letztes Jahr, also im November 2011, war dieses Wochenende eine schöne und effektive Tour in ein Selbstversorgerhaus in der Eifel. Dort beschlossen wir, dass wir im Jahr 2012 kein Sommerlager, sondern eine große Jubiläumsparty planen.
Vorher gab es jedoch, wie jedes Jahr, unseren Kuchenverkauf an den Adventssonntagen, sowie den Weihnachtsbaumverkauf am dritten Adventswochenende. Der Weihnachtsbaumverkauf war wie immer eine große Freude und ein großer Erfolg. Die Bäume wurden uns förmlich aus den Händen gerissen – bei unseren Preisen kein Wunder.
Am ersten Januarwochende gibt es schon seit Jahren ein Diözsan-Pfadi-Lager, „Fett Frostig“. Dorthin fahren alle Pfadis (13-16 Jahre), die keine Angst vor Kälte und Regen haben. Dieses Jahr ging es ins Neandertal und das Motto war selbstverständlich „Steinzeit-Menschen“. Wir waren im SubCamp „Feuersteins“ und wurden von Fred und Wilma durchs Programm geleitet. Wie in letzter Zeit so oft, wurde es jedoch mal wieder „Fett Matschig“. Das störte uns nicht und unsere Gruppe aus 4 Pfadis und 2 Leitern hatte wie immer viel Spaß.
Wenige Tage später folgte die Stammesversammlung. Diese findet jedes Jahr an einem Wochenende im Januar statt. Hier berichten die Vorstände und die Gruppen, was im Jahr gelaufen ist. Außerdem werden wichtige Beschlüsse getroffen und Kassenprüfer, Vorstände, etc. gewählt.
Im Frühling begannen endlich die Stammes-Aktionen. Wir gingen als Römer im Karnevalszug mit und gestalteten zusammen mit vielen Eltern das Grundstück hinter der Kirche. Wir stellten Bänke auf, die wir vom Förster Schreibweis und vom „Förderverein Dünnwalder Wildpark“ gespendet bekommen haben und bauten eine Feuerstelle mit Steinen, die wir von Herr Ronkholz bekamen. An dieser Stelle bedanken wir uns bei Herr Ronkholz, der uns mit seiner Erfahrung als Landschaftsbauer zur Seite stand. Dann im April waren die Juffis (11-14 Jahre) dran. Sie trafen sich mit anderen aus dem Bezirk zur Bezirks-Juffi-Filmnacht. Im Pfarrheim in Köln Kalk wurden bis zum Frühstück viele Actionfilme, Komödien und so weiter geschaut.
Pfingsten – Endlich Pfingsten… Pfingsten, für jeden Pfadfinder ein Begriff, vor allem wegen des Pfingstlagers. Wir fuhren dieses Jahr mit dem ganzen Stamm nach Haltern am See im Münsterland. Dort zelteten wir auf einem Jugendzeltplatz direkt neben einem Beachvolleyballfeld. Das lud natürlich zu vielen Spielen im Sand ein. Am Samstag machten wir einen Tagesausflug zum Dülmener Wildpferdefang. Dort werden jedes Jahr ca. 300 Pferde der einzigen Wildherde Deutschlands in eine Arena getrieben, die Junghengste werden herausgefangen und versteigert. Was für ein Spektakel!
Entgegen unserer Planung gab es doch zwei kleine Sommerlager. Zum einen machten einige Pfadis und Juffis eine „Haik“, also eine mehrtägige Wanderung mit Rucksack, zum anderen fuhren die Pfadis zum internationalen Begegnungslager „Mi Mundo“ auf der Poller Wiese. Doch zuerst die Haik: eine Gruppe aus 5 Juffis und Pfadis, sowie einem Leiter verbrachte einen lustigen Tag im Panoramapark im Sauerland. Abends ging es jedoch nicht nach Hause, sondern auf den Rothaarsteig. Wir wanderten noch einige Kilometer, bis wir eine geeignete Schutzhütte fanden, wo wir übernachteten. Die nächsten beiden Tage wanderten wir weiter, sodass wir am vierten Tag im Fort Fun, einem weiteren Freizeitpark im Sauerland, ankamen. Diesen besuchten wir natürlich auch und fuhren anschließend zusammen mit ein paar Leitern, die uns netter Weise abholten, nach Hause. Über 60km sind wir gelaufen und haben 2 Nächte in Schutzhütten und eine auf einem Campingplatz verbracht.
Im MiMundo-Lager trafen wir knapp 600 Pfadfinder aus aller Welt. Die Idee war , dass jeder Stamm aus der Diözese zusammen mit einer Partnergruppe aus dem Ausland anreist. Unser Gast war eine Gruppe aus HongKong. Zum Glück sprachen diese englisch und wir konnten uns ganz gut verständigen. Unter dem Motto „Mix-Tape“ gab es viele Angebote. Wir lernten andere Kulturen kennen und machten Ausflüge zu vielen interessanten Orten in NRW.
Nach den Sommerferien folgte endlich das Jubiläum. Auf das die Leiter in vielen Leitungstreffen das ganze Jahr lang hin gearbeitet hatten. Wir konnten alles umsetzen, was wir uns im November erträumt hatten. So gab es eine Live-Band, Wildschweine vom Grill, eine Hüpfburg, eine Riesen-Jurte und viele andere tollen Sachen. Uns und unseren Gästen, so schien es zumindest, hat es sehr viel Spaß gemacht.
Am letzten Wochenende im September fuhren wir wieder auf inhaltliches Wochenende. Es ging in ein Selbstversorgerhaus in der Eifel, bei Nideggen. Wir reflektierten und planten.
Nur wenige Wochen darauf fuhren wir als gesamter Stamm zu einer Stammes-Winterfahrt. Auch hier ging es in ein Selbstversorgerhaus. Doch diesmal im Sauerland. Der „Bahnhof Garbeck“, so heißt das Haus, bot uns viel Beschäftigung. Zum Beispiel gab es eine Indoor-Kletterwand zu entdecken.
Des Weiteren wird es dieses Jahr, eigentlich wie jedes Jahr, an den Adventssonntagen einen Kuchenverkauf geben. Auch unser mittlerweile schon traditionelle Weihnachtsbaumverkauf findet statt. Jedoch nur am Samstag, den 15.12.2012 ab 10 Uhr. Denn am Sonntag um 15 Uhr wollen wir das Friedenslicht von Bethlehem  für die Gemeinde im Dom abholen.
Hier noch ein kleiner Ausblick für das nächste Jahr:
•    ein Fett-Frostig-Lager am 04.-06.01. für die Pfadis,
•    die Stammesversammlung am 20.01. im Pfarrsaal,
•    das Pfingstlager 17.-20.05. nach Westernohe,
•    das Bezirks-Sommerlager 22.-31.08. nach Brandenburg,
•    das inhaltliche Wochenende 08.-10.11.,
•    den Kuchenverkauf, sowie
•    den Weihnachtsbaumverkauf am Samstag, den 14.12. und
•    das Friedenslicht aus Bethlehem am 15.12.
•    und noch viele andere tolle Aktionen.
Übrigens:
Pfingsten gründen wir mit dem Stufenwechsel einiger Pfadis in die Roverstufe (16-21 Jahre) eine neue Rovergruppe. Dafür suchen wir natürlich noch weitere Mitglieder. Überhaupt suchen wir für alle Altersgruppen (7-21 Jahre) noch Kinder und Jugendliche, die Freude an Natur, Spiel und Spaß haben. Und Leiter (ab 18 Jahre), die bereit sind Verantwortung zu übernehmen und gerne unterwegs sind oder einfach nur was Gutes für die Jugend in Stammheim und Umgebung  tun wollen.
Weitere Informationen auf www.stammgilwell.de und www.facebook.de/stammgilwell.

2012 – Für uns ein Jubel-Jahr. Wir jubelten über unser 50 jähriges Bestehen als Stamm. 1962 begannen wir als Pfadfinder in Höhenhaus und vor 29 Jahren zogen wir nach Stammheim. Über die Gründung und die Umzugsgründe ist mir leider wenig bekannt. Natürlich sollte man als guter Pfadfinder die Vergangenheit im Blick haben um die Zukunft gestalten zu können, dabei darf man die Gegenwart aber nicht aus den Augen verlieren.

Was ist denn in der näheren Gegenwart geschehen? Traditionell beginnt das Pfadfinderjahr für uns Leiter beim inhaltlichen Wochenende, wo wir unsere Aktionen und unsere Arbeit des letzten Jahres reflektieren und anhand dieser Reflektion planen, wie es im nächsten Jahr weiter geht. Letztes Jahr, also im November 2011, war dieses Wochenende eine schöne und effektive Tour in ein Selbstversorgerhaus in der Eifel. Dort beschlossen wir, dass wir im Jahr 2012 kein Sommerlager, sondern eine große Jubiläumsparty planen.

Vorher gab es jedoch, wie jedes Jahr, unseren Kuchenverkauf an den Adventssonntagen, sowie den Weihnachtsbaumverkauf am dritten Adventswochenende. Der Weihnachtsbaumverkauf war wie immer eine große Freude und ein großer Erfolg. Die Bäume wurden uns förmlich aus den Händen gerissen – bei unseren Preisen kein Wunder.

Am ersten Januarwochende gibt es schon seit Jahren ein Diözsan-Pfadi-Lager, „Fett Frostig“. Dorthin fahren alle Pfadis (13-16 Jahre), die keine Angst vor Kälte und Regen haben. Dieses Jahr ging es ins Neandertal und das Motto war selbstverständlich „Steinzeit-Menschen“. Wir waren im SubCamp „Feuersteins“ und wurden von Fred und Wilma durchs Programm geleitet. Wie in letzter Zeit so oft, wurde es jedoch mal wieder „Fett Matschig“. Das störte uns nicht und unsere Gruppe aus 4 Pfadis und 2 Leitern hatte wie immer viel Spaß.

Wenige Tage später folgte die Stammesversammlung. Diese findet jedes Jahr an einem Wochenende im Januar statt. Hier berichten die Vorstände und die Gruppen, was im Jahr gelaufen ist. Außerdem werden wichtige Beschlüsse getroffen und Kassenprüfer, Vorstände, etc. gewählt.

Im Frühling begannen endlich die Stammes-Aktionen. Wir gingen als Römer im Karnevalszug mit und gestalteten zusammen mit vielen Eltern das Grundstück hinter der Kirche. Wir stellten Bänke auf, die wir vom Förster Schreibweis und vom „Förderverein Dünnwalder Wildpark“ gespendet bekommen haben und bauten eine Feuerstelle mit Steinen, die wir von Herr Ronkholz bekamen. An dieser Stelle bedanken wir uns bei Herr Ronkholz, der uns mit seiner Erfahrung als Landschaftsbauer zur Seite stand. Dann im April waren die Juffis (11-14 Jahre) dran. Sie trafen sich mit anderen aus dem Bezirk zur Bezirks-Juffi-Filmnacht. Im Pfarrheim in Köln Kalk wurden bis zum Frühstück viele Actionfilme, Komödien und so weiter geschaut.

Pfingsten – Endlich Pfingsten… Pfingsten, für jeden Pfadfinder ein Begriff, vor allem wegen des Pfingstlagers. Wir fuhren dieses Jahr mit dem ganzen Stamm nach Haltern am See im Münsterland. Dort zelteten wir auf einem Jugendzeltplatz direkt neben einem Beachvolleyballfeld. Das lud natürlich zu vielen Spielen im Sand ein. Am Samstag machten wir einen Tagesausflug zum Dülmener Wildpferdefang. Dort werden jedes Jahr ca. 300 Pferde der einzigen Wildherde Deutschlands in eine Arena getrieben, die Junghengste werden herausgefangen und versteigert. Was für ein Spektakel!

Entgegen unserer Planung gab es doch zwei kleine Sommerlager. Zum einen machten einige Pfadis und Juffis eine „Haik“, also eine mehrtägige Wanderung mit Rucksack, zum anderen fuhren die Pfadis zum internationalen Begegnungslager „Mi Mundo“ auf der Poller Wiese. Doch zuerst die Haik: eine Gruppe aus 5 Juffis und Pfadis, sowie einem Leiter verbrachte einen lustigen Tag im Panoramapark im Sauerland. Abends ging es jedoch nicht nach Hause, sondern auf den Rothaarsteig. Wir wanderten noch einige Kilometer, bis wir eine geeignete Schutzhütte fanden, wo wir übernachteten. Die nächsten beiden Tage wanderten wir weiter, sodass wir am vierten Tag im Fort Fun, einem weiteren Freizeitpark im Sauerland, ankamen. Diesen besuchten wir natürlich auch und fuhren anschließend zusammen mit ein paar Leitern, die uns netter Weise abholten, nach Hause. Über 60km sind wir gelaufen und haben 2 Nächte in Schutzhütten und eine auf einem Campingplatz verbracht.

Im MiMundo-Lager trafen wir knapp 600 Pfadfinder aus aller Welt. Die Idee war , dass jeder Stamm aus der Diözese zusammen mit einer Partnergruppe aus dem Ausland anreist. Unser Gast war eine Gruppe aus HongKong. Zum Glück sprachen diese englisch und wir konnten uns ganz gut verständigen. Unter dem Motto „Mix-Tape“ gab es viele Angebote. Wir lernten andere Kulturen kennen und machten Ausflüge zu vielen interessanten Orten in NRW.

Nach den Sommerferien folgte endlich das Jubiläum. Auf das die Leiter in vielen Leitungstreffen das ganze Jahr lang hin gearbeitet hatten. Wir konnten alles umsetzen, was wir uns im November erträumt hatten. So gab es eine Live-Band, Wildschweine vom Grill, eine Hüpfburg, eine Riesen-Jurte und viele andere tollen Sachen. Uns und unseren Gästen, so schien es zumindest, hat es sehr viel Spaß gemacht.

Am letzten Wochenende im September fuhren wir wieder auf inhaltliches Wochenende. Es ging in ein Selbstversorgerhaus in der Eifel, bei Nideggen. Wir reflektierten und planten.

Nur wenige Wochen darauf fuhren wir als gesamter Stamm zu einer Stammes-Winterfahrt. Auch hier ging es in ein Selbstversorgerhaus. Doch diesmal im Sauerland. Der „Bahnhof Garbeck“, so heißt das Haus, bot uns viel Beschäftigung. Zum Beispiel gab es eine Indoor-Kletterwand zu entdecken.

Des Weiteren wird es dieses Jahr, eigentlich wie jedes Jahr, an den Adventssonntagen einen Kuchenverkauf geben. Auch unser mittlerweile schon traditionelle Weihnachtsbaumverkauf findet statt. Jedoch nur am Samstag, den 15.12.2012 ab 10 Uhr. Denn am Sonntag um 15 Uhr wollen wir das Friedenslicht von Bethlehem für die Gemeinde im Dom abholen.

Hier noch ein kleiner Ausblick für das nächste Jahr:

· ein Fett-Frostig-Lager am 04.-06.01. für die Pfadis,

· die Stammesversammlung am 20.01. im Pfarrsaal,

· das Pfingstlager 17.-20.05. nach Westernohe,

· das Bezirks-Sommerlager 22.-31.08. nach Brandenburg,

· das inhaltliche Wochenende 08.-10.11.,

· den Kuchenverkauf, sowie

· den Weihnachtsbaumverkauf am Samstag, den 14.12. und

· das Friedenslicht aus Bethlehem am 15.12.

· und noch viele andere tolle Aktionen.

Übrigens:

Pfingsten gründen wir mit dem Stufenwechsel einiger Pfadis in die Roverstufe (16-21 Jahre) eine neue Rovergruppe. Dafür suchen wir natürlich noch weitere Mitglieder. Überhaupt suchen wir für alle Altersgruppen (7-21 Jahre) noch Kinder und Jugendliche, die Freude an Natur, Spiel und Spaß haben. Und Leiter (ab 18 Jahre), die bereit sind Verantwortung zu übernehmen und gerne unterwegs sind oder einfach nur was Gutes für die Jugend in Stammheim und Umgebung tun wollen.

Weitere Informationen auf www.stammgilwell.de und www.facebook.de/stammgilwell.

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