4. November 2015

Sommerlager 2015

Category: Fahrten und Lager,Stamm — BuzzDee @ 22:07

unsere Fahrt vom 02.07. bis 12.07.2015

Am Donnerstag den 2.Juli um 8 Uhr morgens war die Abfahrt der Nachhut nach Bodman am Bodensee. 450km weiter kamen die drei Fahrzeuge nach und nach am Zeltplatz mitten im Wald an. Der Vortrupp, bestehend aus der Roverfahrt, hatte schon mehrere Zelte aufgebaut. Nachdem alle eingetroffen waren, wurden die restlichen Zelte aufgebaut. Dann durfte der See getestet, ausgiebig gebadet und geschwommen werden. Für das Abendessen suchten sich Kochteams, damit jeder mal kochen durfte, der wollte. Abends versammelte sich alles, wie es sich bei Pfadfindern gehört, am Lagerfeuer. In jener Nacht besuchte uns ein Fuchs zum ersten Mal.

Am folgenden Morgen wurden um 9 Uhr geweckt. 20 Minuten später bei der Morgenrunde wurde erstmal durchgezählt. Diesmal waren wir 24 Personen, darunter 2 Wölflinge, 5 Juffis, 5 Pfadis, 7 Rover und 5 Leiter. Nach dem Frühstück wanderten wir in den etwa 3 km entfernten Ort Bodman , zu dessen Schloss auch unsere Zeltwiese gehört. Am Sammelpunkt, der Touristeninfo, teilten wir uns auf. Der Großteil ging zum örtlichen Strandbad. Die Wanderlustigen machten sich auf zur Burgruine „Alt Bodman“. Zur Flüssigkeitsauffrischung bei 30°C kam das Bison Gehege mit Biergarten gerade recht. Der Rückweg über das Kloster der „Agnus Dei“ am Frauenberg war dann etwas leichter. Wir sind dann natürlich auch noch zum Strandbad gegangen, das hatten wir uns verdient. Nach einem Snack und ausgiebigen schwimmen, ging es zurück zum Zeltplatz.

Den Samstag durfte jeder nutzen wie er wollte. Es wurde Holz gehackt und gesägt, gechillt und gelesen. Einige spielten Spiele, andere versuchten sich an einem Natur-Kühlschrank, leider mit weniger Erfolg. Auch eine Duschkabine wurde gebaut. Das Schwimmen im See kam auch nicht zu kurz. Zum Abendessen gab es Hamburger frisch vom neuen Grill.
Am nächsten Morgen mussten wir zeitig aus den Federn. Nach dem Frühstück ging es in die nahegelegene Ortskirche „St. Peter und Paul“, in der, zur Einweihung des frisch renovierten Gebäudes, ein Gottesdienst abgehalten wurde. Da durften Vertreter aus dem Erzbistum Köln nicht fehlen. Beim anschließenden Fest vor der Kirche konnten wir uns für den Rückweg stärken, der wieder an Bodenseeufer und Apfelplantagen entlang lief. Der Nachmittag galt der Ruhe und der Planung für die nächsten Tage.

Somit fuhren wir alle zusammen am nächsten Tag nach Konstanz. Nach einem guten Fußmarsch vom Parkplatz in die Altstadt trennten sich unsere Wege. Es durfte in Gruppen die Stadt erkundet werden. Manche nutzten die Zeit um im nahegelegenen Park Schlaf nachzuholen, andere shoppten durch Outdoor- oder Souvenirläden, passierten die Grenze zur Schweiz, besuchten den Dom und aßen Eis. Um 14 Uhr versammelten wir uns alle wieder neben dem Dom. Nach kurzer Absprache machten 24 Kölner Pfadfinder das Sealife von Konstanz unsicher. Gegen 17 Uhr marschierten wir wieder zu den Autos und fuhren zurück zum Lager. Am abendlichen Lagerfeuer wurde das erlebte besprochen.
Als weiteren Punkt hatten wir den Wild- und Freizeitpark Allensbach in der Planung. Wir durchwanderten den Park vorbei an Rot- und Dammwild, Wisenten und sogar Braunbären. Mit einem kleinen Zug kamen wir auch an Wildschweinen vorbei. Die Kinder hatten riesen Spaß auf Rutschen, Schaukeln und Fahrgeschäften. Leider war die Greifvogelflugschau auf Grund der sommerlichen Hitze stark verkürzt. Für uns gab es im Lager das abkühlende Bad im See.

Am Mittwoch machten wir einen Ausflug zum Rheinfall von Schaffhausen. Ein beeindruckendes Schauspiel wo sich der uns Kölnern bekannte Vater Rhein über die Klippen stürzt. Selbstverständlich fuhren wir auch mit einem Boot schön nah ran. Abends gab es ein internationales Bergfest. Wir, die Siedler der Kurfürstlichen Zeltwiese, feierten zusammen mit einer Pfadi-Gruppe aus Mönchengladbach und einer 30 köpfigen Gruppe der Scouts et Guides de France aus Versailles. Es wurden Spiele gespielt, zusammen gegrillt und anschließend am Lagerfeuer gab es einige Darbietungen. Zudem wurde neben bekannten Liedern auch einige französische Töne gesungen.

Da der Bodensee auch bekannt für seine Zeppelinwerft ist, fuhren einige Interessierte nach Friedrichshafen und besuchten das Zeppelinmuseum und das Dorniermuseum um mehr über die Geschichte der Luftschiffe zu erfahren.

Nach gut einer Woche ohne Dusche erfüllten wir uns den Wunsch danach und fuhren am Freitag nach Überlingen zur Bodensee-Therme. Dort konnten wir rutschen, springen, entspannen und natürlich duschen.

Der Samstag stand dann im Zeichen des Packens. Bis auf zwei Jurten und das Küchenzelt wurden alle weiteren Zelte abgebaut. An unserem letzten Abend machten wir noch ein besonders stattliches Lagerfeuer. An diesem Abend besuchte uns auch der Fuchs zum letzen mal, denn am nächsten morgen fuhren wir wieder nach Köln zurück.

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